Akupunktur
Die Akupunktur ist eine der faszinierendsten Heilweisen, die menschlicher Erfindungsgeist je hervorgebracht hat.
Herkunft und Geschichte:
Die Anfänge der Akupunktur liegen über 4000 Jahre
zurück. Das erste bekannte Buch über die Akupunktur
stammt aus dem Jahre 26 n.Chr. In Deutschland wurde
die Akupunktur schon im 17. Jahrhundert angewandt.
Sogar der Leibarzt des preußischen Königs, Heinrich von
Michaelis, setzte die Akupunktur bereits vor dem
Jahre 1825 ein.
Wirkungsweise:
Der Nadeleinstich führt an Nervenenden zu Stimulationen
des Rückenmarks und einem Teil des Gehirns.
Dadurch kann bereits im Rückenmark die Weiterleitung
eines Schmerzimpulses unterdrückt werden.
Außerdem werden körpereigene Übermittlungsstoffe
und Opiate (z.B. Endorphine, Enkephalin, Dynorphin)
freigesetzt.
Viele dieser Wirkungsweisen können sonst nur über
künstliche Mittel wie pharmazeutische Produkte
(z.B. in Form von Tabletten und Injektionen)
erreicht werden.
Vorteile:
Die Akupunktur setzt auf körpereigene Stoffe
und ist praktisch nebenwirkungsfrei!
Die möglichen Gefahren der Akupunktur sind
vergleichsweise gering und lassen sich bei
genauer Beachtung der Regeln völlig vermeiden.
Die WHO empfiehlt die Akupunktur u.a. für:
(Auszug aus der Liste der Krankheiten):
- Heuschnupfen
- chronischer Schnupfen
- chronischer Husten
- akute Bronchitis
- Bronchialasthma
- Migräne